Veröffentlichung: Immunität von Diplomat_innen als Hindernis der Rechtsdurchsetzung für Hausangestellte

Lara Sumski und Soraia Da Costa Batista, Teilnehmerinnen des 7. Zyklus der HLCMR, beschäftigten sich im Rahmen Ihres Projektes mit der „Immunität von Diplomat_innen und Kosul_innen als Hindernis für Hausangestellte beim Zugang zur deutschen Gerichtsbarkeit

Das aus diesem Projekt entstandene Paper in Kooperation mit Ban Ying e.V. – Koordinations- und Fachberatungsstelle gegen Menschenhandel wurde veröffentlicht und ist hier (PDF) abrufbar.

Betreut wurde das Paper vonseiten der HLCMR von Juana Remus und Karina Theurer.

Publikation: Den NSU-Komplex analysieren – Aktuelle Perspektiven aus der Wissenschaft

Fünf Jahre nach der Entdeckung des NSU sind die Ereignisse noch immer nicht vollständig aufgeklärt – auch die wissenschaftliche Analyse des NSU-Komplexes hat erst begonnen.

Der Sammelband zu unserer interdisziplinären Tagung „Blinde Flecken“ ist nun im transcript Verlag erschienen!

Die Beiträge des Bandes stellen Ergebnisse aus aktuellen soziologischen, kulturwissenschaftlichen, linguistischen sowie politik- und rechtswissenschaftlichen Forschungen vor.

Etablierte Stimmen wie Mechtild Gomolla und Ulrich K. Preuß sind ebenso vertreten wie neuere Stimmen aus der Rassismus- und Migrationsforschung und dem Recht. Sie präsentieren innovative Konzepte und internationale Perspektiven zur Erforschung zentraler Aspekte des NSU-Komplexes – darunter institutioneller Rassismus, migrantisch situiertes Wissen, Ausnahmezustand und Collusion.

Working Paper Nr. 14 veröffentlicht: Wen schützt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz?

Neu erschienen in unserer Working Paper-Reihe:

Wen schützt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz? Analyse der Diskriminierungskategorien „Rasse“ und „ethnische Herkunft“ von Alexandra Heiter und Lena Mobers, Teilnehmerinnen des 6. Zyklus der HLCMR.

Das Working Paper wurde betreut von Doris Liebscher in Kooperation mit dem Antidiskriminierungsnetzwerk des Türkischen Bundes Berlin-Brandenburg (TBB).

13./14.Juli – Tagung TU Berlin: Versicherheitlichung der Gesellschaft. Queer-Feministische und rassismuskritische Perspektiven

Gemeinsame D-A-CH-Tagung 2017 der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der DGS, der Sektion Feministische Theorie und Geschlechterforschung der ÖGS und dem Komitee Geschlechterforschung der SGS.

Über folgenden Link gelangen Sie zum Programm und zur Anmeldemaske für die Registrierung:

http://www.frauen-undgeschlechterforschung.de

 

„11 Jahre AGG – gewerkschaftliche Anforderungen an gelebte Vielfalt in der Arbeitswelt“

7. Juli 2017

Ver.di und die Friedrich Ebert Stiftung (FES) laden an diesem Tag herzlich zum 20. Gender Fachdialog

Unter anderen haben Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, sowie Monika Brandl, Vorsitzende des ver.di Gewerkschaftsrates ihr Kommen erfreulicherweise zugesagt.

Veranstaltungsort ist die ver.di Bundesverwaltung in Berlin.

Anmeldung unter: http://www.fes.de/lnk/2wf

 

Humboldt-Princeton Strategic Partnership Grant Symposium: Gender, Sexuality, Queer and Trans Studies Write Back

Gender, Sexuality, Queer and Trans Studies Write Back

Humboldt-Universität zu Berlin, June 15-16, 2017

Unter den Linden 6, R. 2249a

Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) /
Centre for Transdisciplinary Gender Studies
at Humboldt-Universität zu Berlin
and Program in Gender and Sexuality Studies (GSS) at Princeton University

Weiterlesen

Podiumsdiskussion zu sexueller Bildung, Aufklärung, Ermächtigung und Enthinderung von Sexualität

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden herzlich zu einer Podiumsdiskussion zu sexueller Bildung, Aufklärung, Ermächtigung und Enthinderung von Sexualität ein.

Ort und Zeit:
Donnerstag, den 8. Juni 2017, um 19 Uhr, im Hauptgebäude der HU Berlin, Unter den Linden 6, Hörsaal 2097.

Zum Thema:
Sexuelle Selbstbestimmung wurde in letzter Zeit vor allem im Hinblick auf den effektiven Schutz vor sexualisierter Gewalt thematisiert. Sie umfasst aber auch positiv 
die Entfaltung des selbstbestimmten sexuellen Potentials. Prof. Ulrike Lembke und Dr. Anja Schmidt wollen mit ausgewiesenen Expert*innen über die Sexualpädagoge
der Vielfalt und über sexuelle Selbstbestimmung und Entfaltung von Menschen mit Behinderungen reden. Die Kontroversen über eine Sexualpädagogik der Vielfalt 
zeigen, wie der Wert sexueller Bildung wieder in Frage gestellt wird. Und die immensen Barrieren und Hindernisse für die Entfaltung sexueller Bedürfnisse 
behinderter Menschen werden meist gar nicht erst thematisiert. Im interdisziplinären Gespräch soll erkundet werden, wie das Recht, welches sexuelle 
Selbstbestimmung derzeit eher hindert und beschränkt, zur Enthinderung und Ermächtigung beitragen könnte.

Begrüßung:
PD Dr. Anna Katharina Mangold (Öffentliches Recht und Geschlechterstudien, HU Berlin) 

Auf dem Podium:
Agnieszka Malach (Sexualpädagogin, Berlin)
Ulrike A. C. Müller (Juristin und Rechtssoziologin, Berlin)
Matthias Vernaldi (Sexybilities - Sexualität und Behinderung, Berlin)
Prof. Dr. Julia Zinsmeister (Institut für Soziales Recht, TH Köln) 

Moderation:
Prof. Dr. Ulrike Lembke (FernUniversität in Hagen) und Dr. Anja Schmidt (Leipzig) 



Mit herzlichen Grüßen

Ulrike Lembke, Anja Schmidt und das Team des LSI